„Die Welt der Formen verstehen wir immer durch unseren eigenen Körper”

Henry Moore wurde 1898 in England geboren und verstarb auch dort im Jahre 1986. Er war ein englischer Bildhauer und Zeichner. Moore ist bekannt für seine großen, abstrakten Skulpturen, die weltweit ausgestellt sind.

Was hat der Tanz mit der bildenden Kunst zu tun?

Wir hatten bereits im vergangenen Jahr die Ausstellung „Environment” von Ben Riepe und Ursula Kaufmann besucht. Aus dem Blickwinkel ästhetischer Erziehung zur Wende ins 20. Jahrhundert begegnet uns Henry Moore. Er hat aus den Formen der Natur geschöpft und organische Formen bis ins kleinste Detail erforscht. Und er hat aufmerksam beobachtet, wie der Mensch in der Natur wirkt.

Aus diesen Studien entwickelte er seine eigenen Kompositionen in Form von Zeichnungen und Skulpturen. Mit der Verarbeitung seiner Kriegserlebnisse schuf er „Helmet” und die eigene Familiengründung inspirierte ihn zur „Familygroup”. Das wurden die Ausgangspunkte unserer gegenwärtigen Bewegungsstudien.

Wir haben uns dem Thema „Innere und äußere Form” zunächst durch eigenes Plastizieren mit Ton genähert. Aber … wie ist dieses Thema körperlich darstellbar und wie können wir der statischen Form der Plastik im tänzerischen Bereich eine Entwicklung geben?