Aktivitäten in 2014

Wittener Kulturtag

Kulturtag Witten

"Am ersten Advent, dem 30. November, erwartete die Wittener Bürgerinnen und Bürger ein kulturelles Ereignis, das es in Witten so noch nie gegeben hatte: Saalbau, Haus Witten und das Märkische Museum wurden zwischen 12 und 20 Uhr zu einem Zentrum junger Kultur „made in Witten“. Chöre, Orchester, Theater, Filmemacher, Tänzer und Zauberer, darunter hauptsächlich Kinder und Jugendliche, gestalteten den „Wittener Kulturtag“. Der Eintritt war für alle Besucher frei.

Der Rotary Club Witten-Hohenstein und verschiedene Sponsoren wollten der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern mit diesem Tag ein Geschenk zum 800-jährigen Bestehen machen. Das Kulturforum hatte das Angebot gerne aufgegriffen und seine Veranstaltungshäuser bereitgestellt. Gemeinsam hatten die Kooperationspartner ein Konzept entwickelt und Wittens junge Kreative auf Mitwirkung angesprochen. Herausgekommen war ein Programm, das wunderbare Darbietungen auf einen Tag und drei Orte konzentriert und gezeigt hat: So vielfältig, so engagiert, so „gnadenlos gut“ ist die junge Kultur in Witten."

Das Ensemble WINDSPIEL war eingeladen, im Festsaal einen Ausschnitt aus seinem Stück Martha und der Pyrenäensteinbock zu spielen. Weitere Informationen zum Kulturtag auf den Seiten des Kulturforum Witten.

 

Martha und der Pyrenäensteinbock

Herr und Frau van der Leen

In diesem Jahr sind die Wandertaube Martha und die Pyrenäensteinbockgeiß Celia sich nach 2013 zum 2. Mal auf der Rü-Bühne in Essen begegnet. Im Rahmen des 6. integrativen Theater-, Musik- und Tanzfestival vom 14. bis 16. und vom 21. bis 23. November 2014 hat das Ensemble WINDSPIEL am 15.11. um 15:30 Uhr eine überarbeitete Fassung der Uraufführung präsentiert. Weitere Informationen zum Festival in 2014 auf den Seiten der Rü-Bühne. (Foto: H.K.fotobox)

 

 

 

 

 

under construction G5 Inklusionsprojekt

Workshop im Theater im Depot

Die PSG Gender Bildungsstätte JaM in Dortmund veranstaltete mit Jugendlichen und Kindern mit und ohne Förderbedarf ein inklusives Bewegungstheaterprojekt unter der Leitung der TanzRäume Unterwegs. Das eineinhalbjährige Inklusionsprojekt „under construction“ (Laufzeit November 2013 - März 2015), das durch Mittel des MFKJKS NRW finanziert wird, hat das Ziel, über die Umsetzung vielfältiger Praxisprojekte neue inklusive Ansätze und Konzepte in der gesamten Breite der Jugend- und Jugendsozialarbeit in NRW weiterzuentwickeln (Foto: Sisko Zielbauer, Projektleitung under construction).

Die Besucher-Innen der offenen Einrichtung erarbeiteten Themen ihrer regionalen Identität und gaben ihnen Ausdruck in angeleiteten Bewegungsimprovisationen. Die Zusammenarbeit mit Mitgliedern unseres Ensemble WINDSPIEL erweiterte die Perspektive der Jugendlichen und Kinder und führte zu intensiven Erlebnissen und Erfahrungen. Die Begegnung mit einer inklusiven Percussion-Combo bereicherte die Hörgewohnheiten um archaische Rhythmen.

Aus 4 Workshops in der Bildungsstätte JaM, im Theater im Depot und im Mengeder Saalbau entwickelten die Teilnehmer-Innen Miniaturen aus Theater- und Bewegungsimprovisationen und präsentierten ihr Kurzprogramm der Mengeder Öffentlichkeit am Samstag, dem 27.09. um 15:00 Uhr vor Ort im JaM.

 

GEIST bewegt - Festtage Anthroposophie

Plakat Festtage Anthroposophie

Die Festtage Anthroposophie standen in diesem Jahr unter dem Motto "GEIST bewegt": Vom Vortrag, Arbeitsgrupen, Theater, vielen Beiträgen aus Einrichtungen und den anthroposophischen Lebensfeldern bis zur Aufführung des dritten Mysteriendramas am Sonntag wurde ein Geist bewegender und Geist bewegter Bogen gespannt.

Es war uns eine besondere Ehre, dass "WINDSPIEL" eingeladen war, als Beitrag aus den Lebensfeldern einen Ausschnitt aus "Martha und der Pyrenäensteinbock" zu spielen. Weitere Informationen zum Festablauf:

>> Flyer (PDF)

 

 

 

ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE

PlakatDie Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes haben ihre eigenen Ideen erspielt und dann ihre Rollen entwickelt. Skurriles, Phantastisches und Leibhaftiges erscheint in Tanz, Performance und Pantomime. Das neue Stück der TanzRäume Unterwegs ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Mitgliedern der Lebenshilfe Bochum, des Ensemble WINDSPIEL und Gastdarsteller-Innen.

ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE wurde am 21.06.14 und am 22.06.14 im Kunstmuseum Bochum uraufgeführt. Die Namen der mitwirkenden Personen, der verwendeten Musiktitel und eine Entstehungsgeschichte in leichter Sprache stehen im Handout. Eine Fotodokumentation der Uraufführung ist in der Fotogalerie hinterlegt.

Die Gruppe der Darstellerinnen und Darsteller begegnet sich in dem Wunsch etwas Neues entstehen zu lassen. Wir blicken in einander bekannte Gesichter, die in den vergangenen Jahren bereits Gemeinsames erschaffen haben und sich wieder auf die Reise ins Unbekannte machen wollen. Und wir lernen Menschen kennen, die noch keine Ahnung davon haben, wie so etwas gehen soll. Man trifft sich und weiß noch gar nicht, was entstehen wird?

Ja und Nein! Neugierde, Lust auf Spaß und Spiel und Erwartungsfreude verbinden uns und wir wissen, dass es nur einer kleinen Anregung bedarf, um die Fantasie in Bewegung zu bringen. Da wir ja mit den Bewegungsmöglichkeiten unserer Körper arbeiten werden, wollen wir auch wieder den Kontakt herstellen, zu unseren Körpern, die es uns manchmal nicht leicht machen, wenn der Seele Flügel wachsen.

Gut, dass es die Musik gibt. Sie hilft uns, zu lauschen und zu spüren. Sie regt unsere Bewegungen an und sie befreit uns von störenden Gedanken. Es dauert nicht lange und da wir uns der Führung durch die Musik ein wenig und mehr hingeben, finden wir zusammen; zur Gruppe, die sich langsam darüber bewusst wird, dass es nun wieder darum geht, aus dem vielen Eigenen etwas Gemeinsames zu errichten.

Aber der Weg ist oftmals nur eine Spur, die sich wieder verliert, obwohl man schon so weit gegangen ist und wir ahnen kaum, wohin der Weg uns führen mag. Wir haben die Tiere im Tierpark besucht und uns von ihrem Wesen und ihren Verhaltensweisen entzücken und beeindrucken lassen. Viele Anregungen haben wir von dort mitgenommen, in unseren Proben aufgegriffen und immer wieder mit ihnen experimentiert.

Da stolzieren die Flamingos, recken ihre Hälse in die Höhe, fliegen plötzlich auf und davon. Die geselligen Erdmännchen kommen gemeinsam aus ihrem Bau hervor, der Wächter hält Ausschau nach Gefahr, während sich die anderen zunächst auf dem Boden tummeln und dann übereinander liegend einschlafen. Der Löwe liegt faul in der Sonne, dann macht er sich auf, schleicht um seine Beute und wartet auf den geeigneten Moment seines Angriffs. Ein wildes Tier plündert den Erdmännchenbau und die Pinguine schlagen mit ihren Flügeln und können damit doch nur das Gleichgewicht halten.

Wir schauen Filme an, machen Bildbetrachtungen und wir reden über das, was wir sehen. Doch meistens lernen wir aus dem, was uns in Bewegung bringt und uns tun lässt. Oft ist es die Musik, die uns dabei hilft, manchmal ist es aber auch die Stille, in der sich das entfalten kann, was es zu zeigen gibt. Es braucht seine Zeit, bis alle Mitglieder der Gruppe ihren Platz finden und sich entscheiden können, was sie spielen wollen.

Nun werden die ersten Kostüme und Requisiten gefertigt und die Darsteller vertiefen sich in ihr Spiel. Es beginnt die Zeit, in der die Rollen gefestigt werden, die Geschichten ihre Dramaturgie erhalten und das Stück zu einer Collage zusammengeführt wird. Die Gruppe wächst mehr und mehr zusammen; jeder ist ganz nah bei sich und seinem Spiel und trägt damit Verantwortung für das Gelingen des Ganzen. Jetzt ist es bald soweit und unsere Zuschauer sollen sehen, was passiert ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE.

Eine Produktion der TanzRäume Unterwegs im Auftrage der Lebenshilfe und
mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Bochum

Worshoptag 2014: Dance and Ability - Tanzen Inkusiv!

Flyer Workshops

In der Tradition sogenannter fähigkeitsgemischter (mixed-abled) Tanzgruppen hat das Lehrgebiet Bewegungserziehung und Bewegungstherapie der Fakultät Rehabilitationswissenschaften am Samstag, den 12. April 2014 zu einem Workshop-Tag unter dem Motto ‚dance and ability – Tanzen Inklusiv!‘ eingeladen.

Menschen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten tanzten gemeinsam und arbeiten zusammen an Tanzstücken. Unter der Leitung von Experten konnten die Workshop-Teilnehmer verschiedene Ansätze solcher fähigkeitsgemischter tanzkünstlerischer Arbeit kennenlernen und ausprobieren. Die Veranstaltung war der Auftakt zu einer Kooperation der TanzRäume Unterwegs mit der Fakultät der Rehabilitationswissenschaften, die in 2015 ihre Fortsetzung findet.