Leitung

Ute Mittelbach

Mein Interesse gilt dem Menschen. Ich habe es schon immer geliebt, mit Menschen zusammen zu sein, Menschen zusammen zu bringen und auch Verantwortung für den Menschen zu übernehmen. Konzepte entwickeln, Orientierung geben für Erziehungsziele, Orte schaffen, wo ein Austausch von Lehren und Lernen möglich ist; diese Aufgaben prägten mein Leben über 20 Jahre im integrativen und regelpädagogischen Bereich und ganz besonders in der Waldorfpädagogik.

Bewegungsfoto Ute MittelbachDie Freude an der Bewegung beim Tanzen war und ist mir immer wieder ein großes Erlebnis. Ich interessiere mich seit vielen Jahren für tänzerisches Schaffen und habe mich intensiv und aktiv mit unterschiedlichen Tanzformen, u.a. Butoh bei Marta Muinos, Ausdruckstanz, Tanzimprovisation, Tanztheater und Choreographiearbeit beschäftigt. Ich habe auf der Grundlage der Körperarbeit nach Anna Halprin, der Feldenkrais-Methode und der Alexandertechnik meinen Ansatz einer Tanz-, Bewegungs- und Ausdruckspädagogik entwickelt.

Mein persönliches Umfeld ist sehr stark von der Begleitung meiner geistig beeinträchtigten Tochter Johanna geprägt. Von da ging der Impuls aus zu einer künstlerisch inspirierten und tanzpädagogischen Arbeit mit Menschen mit Handicaps.

In der Akademie für Tanzpädagogik bei Gabriela Jüttner wurde ich zur Tanzpädagogin ausgebildet. Ich erhielt durch sie wunderbare Impulse und bin sehr dankbar dafür, dass Gabriela Jüttner mir den Raum gab, meinen methodischen Ansatz zur Arbeit mit geistig behinderten TänzerInnen zu entwickeln.

Mitterweile zählen auch Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, Körper- und Mehrfachbeeinträchtigte sowie Lernbehinderte zu den Personenkreisen, mit denen ich Gelegenheit hatte, zu arbeiten. Sowohl für Kinder als auch für Menschen über 80 Jahren hat sich das Konzept bewährt.

Meine besondere Wertschätzung gilt der Zusammenarbeit mit Wolfgang Stange (London), dem Begründer des AMICI Dance Theatre und seiner Lehrmethode, die als "Dance Dynamics" bekannt ist.